Minimalinvasive Behandlung von Krampfadern

Foto minimalinvasive Venentherapie

Wir behandeln folgende Venenerkrankungen:

  • Besenreiser und retikuläre (netzartige) Varizen
  • Seitenastvarikosis
  • Stammvarikosis
  • Rezidivvarikosis (zum Beispiel nach vorangegangenem Stripping oder CHIVA-OP)
  • genitale Varizen, sogenannte Vulvavarikosis
  • oberflächliche Venenentzündungen und/oder Thrombosen (Thrombophlebitis)
  • tiefe Beinvenenthrombose (TVT, Phlebothrombose)
  • postthrombotisches Syndrom (PTS)
  • offenes Bein (Ulcus cruris venosum)

Wir bieten zu 100% ambulante Therapien Ihres Krampfaderleidens zu jeder Jahreszeit mit modernsten Methoden (z. B. ELVeS Radial™-Laser, VenaSeal®-Venenkleber oder Mikroschaumsklerosierung), die es Ihnen ermöglichen, Ihren regulären Tagesablauf unmittelbar nach der Behandlung wieder aufzunehmen.

Abhängig vom Schweregrad oder einer eventuell bereits zuvor erfolgten Behandlung (z. B. Stripping-OP, auch mehrfach) finden wir gemeinsam die individuell für Sie passende Therapieform gemäß aktueller Leitlinie der Fachgesellschaften – manchmal auch durch Kombination mehrerer Verfahren oder Methoden. Auch der Sommer ist seit vielen Jahren schon kein Hinderungsgrund mehr für eine Behandlung, da sich die Methoden geändert haben. Selbst Sonne kann nach dem Auftragen eines geeigneten Lichtschutzfaktors direkt im Anschluss wieder uneingeschränkt genossen werden…

Folgende Therapieverfahren, einzeln oder in Kombination, bieten wir Ihnen an:

  • ELVeS Radial™ (Laser)
  • VenaSeal® (Venenkleber)
  • Sklerosierung/Verödung mit Mikroschaum oder flüssig

Das ELVeS Radial™Laser-Verfahren – wie es funktioniert und was es bewirkt:

Eine etablierte Behandlungsmethode gemäß aktueller Leitlinie der Fachgesellschaft und unser Favorit für die Behandlung einer Stammvene ist die schonende endovenöse Lasertherapie. Hierzu verwenden wir die neueste Laserfaser-Entwicklung des bewährten Herstellers Biolitec: es handelt sich hierbei um eine besonders dünne, radiale Laserfaser, die im Durchmesser nur etwa 2 mm misst und entgegen bisher verwendeten Fasern über nunmehr 2 dicht hintereinander angeordnete Laser-Ringe verfügt (ELVeS Radial 2ring™) – sozusagen doppelte Power bei gleichem Einsatz! Diese neue Radial-Faser ermöglicht eine noch gleichmäßigere Laserstrahlung, sorgt dadurch für eine noch höhere Sichtbarkeit im Ultraschall und minimiert nahezu vollständig das Risiko einer Venenperforation. Die spezielle Laserenergie von 1470 nm wird vorzugsweise vom Zellwasser der Venenwand und vom im Blut enthaltenen Wasser absorbiert. Vereinfacht bedeutet das: „nur, wo Blut ist, wirkt auch der Laser – und im Umkehrschluss: ist der Laser an falscher Stelle, kann auch erst gar keine Energie abgegeben werden!“. Ein großer Beitrag zu Ihrer Sicherheit! Der hervorgerufene irreversible (nicht umkehrbar = dauerhaft) photothermische Prozess führt dann zu einem vollständigen Verschluss der behandelten Vene, in der Regel unmittelbar während bzw. nach der Behandlung. Die Laserenergie kann für jeden Venendurchmesser individuell dosiert und auf jegliche Länge der Vene angewendet werden, ohne dass einzelne Abschnitte wie bei anderen Verfahren (z. B. der Radiowelle) ein zweites Mal behandelt werden müssen. Unsere Patienten werden ausschließlich in Lokalanästhesie behandelt und zum Einführen der Laserfaser wird nur eine einzige kleine Punktion (ähnlich Blutabnehmen!) benötigt. Unsere Patienten dürfen gerne zu jedem Zeitpunkt – bei Interesse – die Behandlung mitverfolgen und erfahren nach dem ca. 30-45 Minuten dauernden Eingriff keinerlei Alltagseinschränkungen. In den allermeisten Fällen ist auch moderater Sport am gleichen Tag wieder durchführbar; beispielsweise Koronarsport, Joggen, Radfahren, Yoga u. ä.. Nur auf eventuelle Saunabesuche sollten Sie für etwa 3-4 Wochen verzichten. Die Kosten für diese Methode werden von den Privaten Krankenversicherern übernommen.

Möchten Sie zu diesem Verfahren einen kurzen, animierten Film des Herstellers Biolitec sehen?
Dann bitte → hier klicken.

Das VenaSeal®-Verfahren:

Die jüngste Entwicklung unter den Behandlungsmethoden. Es handelt sich hierbei um einen medizinischen Klebstoff, der in geringsten Mengen direkt in die erkrankte Vene platziert wird und diese verschließt. VenaSeal® hinterlässt, wie auch der Laser, keine Narben und erfordert im Allgemeinen nach dem Eingriff weder eine medikamentöse Behandlung noch das Tragen von Kompressionstrümpfen. Allerdings verbleibt der Kleber nach neueren Erkenntnissen dauerhaft im Körper und Erfahrungen in der Langzeitanwendung liegen noch nicht ausreichend vor.

Die Zahl der Privaten Krankenversicherer, die die Kosten für diese Behandlungsmethode übernehmen, ist gering. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen diese bisher gar nicht.

Die Radiowelle:

Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein sogenanntes endovenöses Verfahren, das sehr ähnlich dem Laser arbeitet. Auch hier wird das Kollagen in der Gefäßwand durch Hitze zusammengezogen (photothermischer Prozess) mit der Folge, dass die Vene kollabiert und im zeitlichen Verlauf in einen bindegewebigen Strang im Bein umgebaut wird. Aufgrund der höheren Wirksamkeit, dem größeren individuell anpassbarem Spektrum und unserer langjährigen Erfahrung in der Behandlung haben wir uns gegen die Radiowelle und für den Laser entschieden. Die Radiowellentherapie ist aber ebenfalls ein etabliertes, sicheres Verfahren, mit dem gute Ergebnisse bei der Stammvenenbehandlung erzielt werden können.

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